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Geschichte des GIX

Die ersten GIXs sind Ende der 80er Jahre in den USA erschienen, zu einer Zeit als keine Zweifel mehr an einem globalen Netz bestanden. Zu dieser Zeit existierten bereits mehrere Netze: NSFnet (stammt vom alten Arpanet), Uunet, Csnet, ... Die ersten Verbindungen wurden von den Agenturen zugelassen und schnell von der NSF unterstützt. Diese Verbindungen wurden kostenlos auf der Basis von gegenseitigem Nutzen durchgeführt (Peering), denn anderweitig wäre es nicht möglich gewesen.

Als dann die ersten europäischen Netzwerke (SWITCH, Eunet, NORDUnet, ...) aufkamen, schloss man sich zusammen, um das RIPE zu gründen: Réseaux IP Européans, das europäische IP-Netz. Um 1992 - 1996 wurde das Internet kommerziell und die Bedürfnisse wurden nach und nach größer. NSFnet, welches seine Privatisierung vorbereitete, leistete seinen Beitrag zur Schaffung der ersten vier NAPs, welche die Verbindung der verschiedenen privaten Netze gewährleisten sollte.

Die Folge dessen ist, dass sich die europäischen Netze auf ihre Kosten mit den amerikanischen Netzen verbinden müssen, denn die Informationen liegen über dem Atlantik. Im Jahre 1994 wird der erste europäische GIX, der LINX, in London eröffnet. Während dieser am Anfang als Schalterstelle für den Informationsaustausch von- und nach Amerika dient, wird er für eine Großzahl von Internet-Providern ein verbindlicher Übergang.
Schnell vervielfachen sich die nationalen Initiativen und heute verfügt jedes europäische Land über einen oder mehrere funktionsfähige GIX. Um eine Liste aller in Betrieb befindlichen GIXs zu erhalten, klicken Sie bitte hier.

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