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Internet: Das Netz der Netze
Schon zu Beginn der Datenverarbeitung wurde offensichtlich, dass das Verbinden von Computern (zuerst auf lokaler, später auf
globalerer Ebene) einen schnelleren Informationsaustausch, sowie das Teilen von Ressourcen bringen könnte. Damit war der Begriff
Netzwerk geboren.
Um solche Netzwerke zu ermöglichen, mussten 2 Aspekte berücksichtigt werden:
- Physikalischer Aspekt: Wie können 2 Computer physikalisch miteinander verbunden werden?
- Informationstechnischer Aspekt: Wie können die beiden Computer miteinander kommunizieren?
Was den ersten Aspekt betrifft, so waren die Installation von physikalischen Verbindungen zu Beginn nicht so sehr das Problem.
Installationen, die zu Beginn teuer waren, wurden im Laufe der Zeit nicht sehr verändert (am wenigsten auf informationstechnischer
Ebene).
Auf der anderen Seite erfolgte die Einrichtung von Kommunikations-protokollen (wie heute TCP/IP) nur langsam und mühsam. Tatsächlich existierten mehrere parallele Netzwerke und so wartete man bis zum Ende der 80er Jahre,
bis sich ein einziges Netzwerk, das Internet, welches auf einem Stapel von Kommunikationsprotokollen basiert, durchsetzte.
Der Grund, warum man heute das Internet als "Netz der Netze" bezeichnet, ist, weil es verschiedene Entwicklungen im Bereich der informations-technischen Kommunikation
vereinigt.

Aber so schwierig und fortgeschritten die entwickelten Technologien für logische Verbindungen von Rechnern sind, so basieren
sie doch alle auf einer physikalischen Verbindung: den Leitungen. In Zukunft wird es eine Vielzahl von Leitungstypen geben:
Glasfaser, Telefonleitungen, Kabelnetze wie auch Satelliten, Radiowellen, Infrarot und Ultraschall... Alle eigenständigen
Netzwerke, die man heute auf lokaler Ebene findet, sind über Backbones (transatlantische bzw. interkontinentale Kabel) miteinander verbunden und dieser Netzwerkverbund ist durch Verbindungsknoten
abgesichert: die GIX.
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